Abenteuer

Er hatte schon länger ein Auge auf sie. Wie sie im Kampf voller Stolz und Inbrunst ihren Bogen führte, wie bei jedem Pfeil den sie abfeuerte, sich ihr ganzer Körper anspannte.
In Gedanken sah er ihren athletisch gebauten Körper, der für eine Elfe typisch, nur mit einem Gewand aus grünen Blättern verhüllt war, die sich verspielt um ihre Kurven
schmiegten.
Chimo, der stämmige van-shiische Krieger, saß am Lagerfeuer und starrte in die Flammen. Er wollte es ihr schon oft sagen, sie schon oft fragen, doch wollte er ihre
professionelle Beziehung nicht stören. Sie waren zu fünft aufgebrochen, aus einem kleinen Dorf namens Holzingen um in seine Heimat zurückzukehren und dort ein aufkommendes
Übel zu vernichten. Sie konnten es sich nicht leisten in solch einer Situation von so etwas wie Lust abzulenken.
Er sah zu ihr hinüber, wie sie dort etwas abseits saß, immer ein wenig in sich gekehrt, immer ein wenig isoliert.

Esbeth die Elfe hatte ihre Beine angezogen und vermisste ihr gemachtes Bett aus Blättern und Zweigen, das sie im Hain im Wald von Holzingen zurück ließ.
Hier draußen musste sie sich mit einer Decke und der blanken Erde zufrieden geben. Wenigstens war es hier windgeschützt, das musste sie Chimo lassen, er war ein
ausgezeichneter Späher und Kundschafter auch wenn sie ihm das niemals sagen würde.
Er hatte schon von weiten dieses alte Gemäuer ausgekundschaftet und es war seit Holzingen der beste Rastplatz den sie hatten. Sie sah zu ihn hinüber und ihre Blicke trafen
sich.

Chimo wand hastig den Blick von ihr ab, nur um ihn gleich wieder auf sie zu richten. Sie sah ihn noch immer an; bestimmt, ein wenig trübselig
und doch scheu wie ein Reh.
Er konnte nicht anders als sich zu ihr zu setzen.
Esbeth wich zurück, sie wusste nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollte. Als er neben ihr saß und sie in seine freundlichen, schmalen Augen sah, beruhigte sie sich
allmählich.
Sie sah, wie sein Blick auf ein einzelnes Blatt zwischen ihren Brüsten ruhte, das anders als die anderen schon einen gelben Stich hatte und an den Spitzen leicht welk
wurde. Was hat es damit auf sich? Wollte er wissen. Es dauerte eine Weile bis Esbeth die richtigen Worte fand. Unser Volk trägt dieses Gewand aus Blättern nicht nur aus
Schutz, sondern es drückt auch unsere Gefühle und unser Alter aus.

Chimo betrachtete das Blatt eine ganze Weile dann fuhr er fort: also geht es dir nicht gut? Und wenn ich fragen darf, wie alt bist du laut deinem Gewand?
Sie errötete leicht, etwas, das ihr schon sehr lange nicht mehr passiert war. In Menschenjahren wohl um die 40, für eine Elfe also noch sehr jung. Und ja, seit wir Holzingen
verlassen haben, sehne ich mich nach der Geborgenheit des Waldes und der Tiere dort. Ich weiß wir tun das Richtige, doch je näher wir der Bedrohung kommen, umso unwohler
fühle ich mich. Ich spüre das Böse tief in mir, wie es versucht mich von innen heraus zu korrumpieren. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ihre Hand war in der Bewegung auf
dem einen Blatt liegen geblieben. Instinktiv legte er die seine auf die Ihre und fühlte ihren Herzschlag darunter. Ein starkes Herz, das noch lange schlagen wird wenn er schon
nicht mehr war. Es war ein so leidenschaftlicher Gedanke das er nicht anders konnte als sie gerade heraus zu küssen.

Er ging davon aus, das sie ihn abweisen würde, vielleicht zurückstoßen oder gar umbringen, doch sie tat es nicht.
Seine Lippen trafen auf die ihren und es war, als würden beide sich einfach in einen Abgrund fallen lassen und alles was dann kam, war wie ein freier Fall:

heiße Küsse, schwerer Atem, wilde, gierige Finger die sich ineinander verkrallten. Zungen die sich suchten und um sich wanden wie Schlangen in einen Todeskampf.
Seine Hände tasteten sich gierig an ihren mit Blättern bedeckten Körper entlang, umspielte ihre Kurven, knetete ihre Brüste während sie ihn einfach nur gewähren ließ.
Eigentlich war das gar nicht ihre Art, war sie doch zurückhaltend und wieso sollte sie so etwas auch machen, noch dazu mit jemanden der nicht aus ihrem Volk stammte? Doch als
die Lippen sich berührten und sie seinen heißen Atem auf ihrer Haut spürte, wusste sie, das dies das Richtige war. Ihr Körper lechzte nach Zuneigung und so gab sie ihm nach.
Sie genoss es, wie gierig und doch verspielt er war, wie seine Finger ihren Körper auskundschafteten und an Stellen vordrang, an die sie selbst in den letzten Monaten nicht
mehr gedacht hatte.

Als er verzweifelt nach einer Art Verschluss für ihr Blätterkostüm suchte und er sie hilflos und stumm anflehte musste sie sich zusammen reißen um nicht laut loszulachen.
Esbeth schloss ihre Augen und ließ ihren Körper mit der Kraft der Natur durchfließen. Vor ihrem geistigen Auge sah sie ihre Heimatkonklave, die mächtigen Bäume der Zitadelle
und sie war sich sicher das Rascheln der Blätter zu hören. Die Energie durchströmte sie und als sie ihre Augen öffnete war ihr Blätterkleid verschwunden. Chimo hatte noch
versucht die herab fallenden Blätter aufzufangen, doch zerflossen sie in seiner Hand. Dann besann er sich wieder auf das Wesentliche und nun, da er einen ihm wohlbekannten
Frauenkörper vor sich hatte, ging alles ganz schnell.

Bebende, ineinander windende Körper, schweißgebadet von ihrer eigenen Lust, wälzten sich auf der Decke und wären nicht ihre Mitstreiter gewesen, Esbeth hätte laut
aufgeschrien als Chimo seinen steifen Schwengel aus seiner Hose befreite und ihr zwischen ihre Schamlippen schob. Es war ihr erstes Mal, doch sie verspürte keinen Schmerz, nur
das Gefühl vollkommen ausgefüllt zu sein. Langsam setzte sie sich auf ihn und ließ ihn immer wieder in sie eindringen. Esbeth konnte das Gefühl nicht beschreiben doch es
fühlte sich gut an und so ritt sie immer schneller, wärend sie Chimo am Schopf packte und ihren eigenen in den Nacken warf. Er wusste, er würde es nicht mehr lange aushalten,
doch er wollte seiner Elfe einen möglichst denkwürdigen Abend bereiten. Er schob ihren Oberkörper mit ihren wunderbaren Brüsten nach hinten, packte sie an den Pobacken und
stieß ihr seinen Schwengel immer wieder tief in ihre Lusthöhle. Esbeth konnte nicht mehr an sich halten und stöhnte auf. Ihr Gesicht war verzerrt vor Lust und noch bevor er
kam, floss ihm ihr Liebessaft schon an den Schenkeln entlang.
Dann kam er auch. Tief in ihr und sie dankte es ihm mit einen weiteren Schwall ihres Saftes und einem unterdrückten Schrei, wovon der Rest der Truppe am nächsten Morgen noch
Kopfschmerzen hatte.

Als Chimo am nächsten Morgen erwachte, war er erstaunlicherweise der erste der wach war. Esbeth lag neben ihn, ihr Blätterkostüm wieder genau da wo es sein sollte und gerade,
als er es als einen Traum abtun wollte, sah er das einzelne Blatt, das zwischen ihren Brüsten prangte, doch es war nicht gelb und welk, sondern es schien grün zu pulsieren, im
Takt ihres Herzens und war dies ein Lächeln auf ihren Lippen?

ENDE