Angelika

Eigentlich war die Skitour genau das, was sich Angelika vorgestellt hatte. Sie nahm sich bei der Arbeit eine Woche frei, hatte ihre Koffer gepackt und war mit ihrem Auto ins Skigebiet gefahren.

Doch natürlich kam es anders als geplant:

Schon bei der Anreise gab es Schwierigkeiten und sie hatte alle Mühe überhaupt bis zu ihrem Hotel vorzudringen. Bereits am Empfang gab man ihr zu verstehen, dass sie nur mit viel Glück hier ankam, da das gesamte Tal wegen Lawinengefahr gesperrt war.

Todmüde ging sie auf ihr Zimmer, stellte ihr Gepäck an Ort und Stelle ab und ließ sich aufs Bett fallen.

Noch während sie den Tag revue passieren ließ, schlummerte sie ein. Der nächste Morgen begann sonnig. Vor allem deshalb, da sie am Abend vergessen hatte, die Vorhänge zu schließen. Ihr Kopf war noch schwer, doch sie empfand den Tag als zu schön um im Bett zu bleiben.

Sie war zwar in einem teuren Skigebiet, doch hatte sie sich ein möglichst billiges Hotel herausgesucht. Sie war eine einfache, junge Frau, die keinen großen Komfort benötigte. Das hatte zwar den Nachteil, das es keinen Zimmerservice gab, doch dafür konnte sie auch zwei Tage länger bleiben.

Sie duschte, zog sich an und ging in die Lobby.

Auf den Weg zum Frühstücksbuffet blieb ihr Blick an einem Angestellten des Hotels hängen, der nur kurz durch den Saal huschte, einige Teller weg räumte und gleich hinter der nächsten automatischen Tür verschwand. Noch beim Frühstück hing der Gedanke in der Luft. Was es war, das sie gerade so starren hat lassen? Sie musste ein wenig über sich selbst schmunzeln.

Nach dem Essen ging sie zur Rezeption und holte sich alle möglichen Informationen die sie bekommen konnte. Zum Beispiel erklärte ihr die Dame, das es zur Zeit unmöglich war in die höheren Gebirgsregionen zu fahren, da die Lifte gesperrt waren. Abgesehen davon, bestünde sowieso gerade Lawinenwarnstufe fünf und schon deshalb wäre es Wahnsinn, dort hinauf zu fahren.

Angelika war sauer. Natürlich verstand sie die Rezeptionistin und ihre Bedenken und klar war es gefährlich, aber sie hatte doch nur diese eine Woche und sie hatte sich das doch so schön ausgemalt! Dort oben, im Schnee, einen sonnigen Tag und nichts als die klare Luft um sie herum.

Die Stimmung begann merklich zu sinken und sie musste sich zusammenreißen um nicht schon am Vormittag in die Hotelbar zu gehen. Eigentlich war sie gar nicht so, doch nun brodelte es in ihr. Auf dem Weg in ihr Zimmer, kam sie wieder durch die Lobby. Noch in Gedanken versunken, hörte sie nur entfernt das „entschuldigen sie?“. Erst als sie ein zweites Mal angesprochen wurde und jemand sie an der Schulter anfasste, klahrten sich ihre Gedanken auf.

Vor ihr stand der Angestellte von vorhin, der sie mit einem ehrlichen Lächeln an strahlte und ihr ihre kleine Handtasche entgegen hielt. „Gehört die ihnen? Sie haben sie am Frühstücksbuffet vergessen“.

Angelika stand da, sah erst ihre Tasche, dann den Angestellten an, nickte dann kurz und mit einem gebrabbelten „Danke“ rannte sie beinahe auf ihr Zimmer.

Was war los mit ihr? Sie war doch sonst nicht so? Eigentlich war sie es sonst immer, die vorlaut die Menschen um sie herum entweder zum Lachen oder zum Schweigen brachte. Und nun eine solche Aktion? Sie kam sich ganz schön doof vor. Sie musste sich dringend das nächste Mal noch einmal richtig bedanken.

 

Der Rest das Tages verlief relativ unspektakulär. Die Sonne trieb sie nach draußen und so machte sie einen längeren Spaziergang durch den kleinen, verschneiten Ort, sah sich einige Geschäfte und Lokale an die es dort gab und versuchte sich ein Bild davon zu machen, wie denn nun die allgemeine Lage war. Denn sie war noch immer fest entschlossen, wenigsten diese eine Skitour zu machen, aber doch möglichst ohne dabei drauf zu gehen.

 

Am Abend war im Hotel nicht viel los und wenn sie ehrlich war, interessierte es sie auch nicht. Sie war nicht der große Party Tiger, auch wenn sie schon das ein oder andere Mal nicht mehr genau wusste, wie sie nach hause kam.

Doch heute hatte sie eher das Bedürfnis in ihrem Zimmer zu bleiben, gemütlich ein wenig Fern zu sehen und zu genießen, dass sie morgen das Bett nicht selbst neu beziehen musste.

Was für ein wunderbarer Abend, dachte sich Angelika. Sie gammelte im Bett, trug ihr Standard-Chill-Outfit bestehend aus einem grauen Spaghetti Shirt und das passende Höschen, hatte den Fernseher an, knabberte die Snacks aus der Minibar leer und hörte leise die Apres Ski Musik durch das geschlossene Fenster wummern.

Die wohlige Atmosphäre und das kuschelige Bett lockerten sie.

Während der Werbepause spielte sie unter der Bettdecke mit ihren Fingern an sich herum. Anfangs waren es nur die Nähte des Höschens, dann die heiße Naht zwischen ihren Beinen. Sie kannte sich gut, wusste genau, wo es ihr am meisten Spaß bereite würde. Aber da dies zu gewohnt und sie ja im Urlaub war, änderte sie mitten im Spiel einfach mal für sich die Regeln. Der Fernseher war nun nicht mehr interessant, stattdessen versuchte sie gezielt eben nicht ihre sensiblen Stellen anzufassen. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht, gerade weil es doch an und um ihr Becken herum, so viele angenehmen Stellen gab, die zum erforschen einluden. Egal, ob sie an ihren Schenkeln entlang strich, oder versuchte nur die feinen Härchen an ihren Schamlippen zu berühren, es törnte sie immer weiter an, bis sie es schließlich nicht mehr aushielt.

Sie zog sich das Höschen runter und ließ zwei Finger in sich gleiten. Angelika war schon immer stolz darauf gewesen, dass sie so leicht feucht werden konnte, seit sie mal in einem Mädchenmagazin davon gelesen hatte, das andere ihre liebe Not damit hatten.

Gekonnt schob sie ihre Schamlippen auseinander und tastete sich innen von einer kribbelnden Stelle zur nächsten.

Alles ging ganz gemächlich von statten. Keine Hektik, keine Ekstase. Nur dieses angenehme Kribbeln im ganzen Körper und diese leichte Angespanntheit, die sie immer weiter machen ließ.

An diesen Abend kam sie gar nicht bis zum Höhepunkt, dafür war das davor einfach zu spannend. Als das Wummern vor ihrem Fenster leiser wurde und sie beinahe schon weggedöst war, viel ihr dieser Typ in der Lobby wieder ein. Sie würde ihn morgen wohl ansprechen müssen. Dann schlief sie mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

 

Am nächsten Tag, war es bewölkt, doch die Temperaturen waren stabil geblieben und so senkte der Lawinenwarndienst die Stufe auf vier. Das war ihre Chance! Angelika holte noch einmal, nur zur Sicherheit, einige Infos an der Rezeption ein, dann ging sie zum Auto und holte ihre Ausrüstung. Die Tageskarten im Ski Gebiet waren arschteuer. Gerade deshalb entschied sie sich, gleich auf den höchst gelegenen Gipfel zu fahren um möglichst viel vom Tag und der Tour zu haben. Es war vielleicht nicht die klügste Idee, doch Angelika wollte nur noch rauf in den Schnee und die Piste geniessen. Am Gipfel angekommen, wurde das Wetter bereits schlechter. Doch davon ließ sich Angelika nicht unterkriegen. Der Schnee war griffig und die Sicht noch gut, wieso sollte sie sich diesen Spaß also vermiesen lassen? Der erste Teil der Abfahrt ging recht zügig und so kehrte sie in einer nahe gelegenen Ski Hütte ein. Sie bestellte sich einen Tee mit Rum, um sich die Knochen zu wärmen und genoss die Musik, als sie von der Seite angesprochen wurde. Widerwillig drehte sie sich zur Stimme um und da saß er.

Der Angestellte aus der Lobby. Er stellte sich als Günther vor und erklärte ihr, das er Abwäscher und Abräumer im Hotel war in dem sie abgestiegen war. Aus dem Tee mit Rum wurden drei und schnell war es Nachmittag und die Hütte wollte schließen. Angelika fühlte sich zwar leicht angeschwipst, aber standfest und schwer motiviert, um ins Tal zu fahren. Günther bot an, sie zu begleiten. Schon seit einer halben Stunde hatte sie genau den selben Gedanken und so musste er kein zweites Mal fragen. In ihrem Kopfkino malte sie sich schon einen netten Abend mit Günther aus und was sie wohl alles machen würden.

 

Als sie aus der Tür traten, schoss ihnen bereits der kalte Wind entgegen und es hatte inzwischen zu schneien begonnen. Diese Abfahrt würde sehr ungemütlich werden, soviel war klar. Der Wind zerrte an ihnen und die Sicht verschlechterte sich von Minute zu Minute.

Und was noch dazu kam: je tiefer sie kamen, um so eher wurde aus dem starken Schneefall ein Schneeregen und so dauerte es nicht lange, bis sie bis auf die Unterwäsche durchnässt war. Das klamme Gefühl lenkte sie so sehr ab, das sie sich nicht auf die Piste konzentrierte und bald vollkommen ab vom Schuss im Schnee stand. Günther, der ihr gefolgt war, hatte anscheinend schon vor zehn Minuten versucht sie darauf aufmerksam zu machen. Doch in ihrem Zustand hatte sie ihn nicht gehört. Und was nun? Wir müssen zurück! Die Sicht war inzwischen auf beinahe Null und so langsam kam Panik in ihr auf. Doch Günther, der sich hier besser auskannte, zeigte in eine Richtung, der sie zitternd folgte. Er nahm sie in den Arm und schob sie mit sich. Nicht weit von ihrer Position war eine Hütte, die anscheinend im Sommer für Touristen genutzt wurde, doch zur Zeit halb zugeschneit da lag. Die Tür war verschlossen, aber gab der starken Schulter ihres Begleiters schnell nach.

Günther schloss die Tür hinter ihnen gleich wieder und verbarrikadierte sie noch mit einem kleinen Möbelstück.

 

Angelika hatte inzwischen die Zeit gefunden sich zitternd ein wenig umzuschauen:

es war ein einzelner, großer Raum, mit einigen Esstischen, einem Tresen und einem großen Kamin an einer der Seitenwände. Günther war ein echter Gentleman, denn er suchte sofort nach einer Decke und dann machte er Feuer. Erst gelang es ihm nicht, denn der Kamin war über den Winter zugeschneit, doch nach einigem fummeln und herum gestocher, gelang es ihm dann doch. Der Rauch erfüllte das Zimmer und dann wurde es warm.

Das Holz im Kamin knackte und das Feuer erfüllte den Raum mit einem wohlig warmen Licht. Günther fand noch einige Decken im hinteren Bereich des Raumes und breitete sie vor dem Kamin aus. Selbst einige kleinere Kissen waren da. es dauerte gar nicht lange, da war es warm genug im Raum und Angelika konnte die Decke von ihren Schultern nehmen. Du solltest die nassen Klamotten ausziehen, mahnte er. Du willst doch nicht krank werden, oder? Sie wusste das er Recht hatte. Und während er nach dem Feuer sah, zog sie sich aus. Stück für Stück schälte sie sich erst aus dem Ski Anzug, dann aus ihrer Hose und dem Pulli, den sie darunter anhatte. Er drehte sich genau in dem Moment um, wo sie nur noch im Sport-BH und Slip da stand. Du bist wunderschön, weißt du das? Sie stand da, in ihrer Sportunterwäsche, die ihr am Leib klebte und lächelte. Er lächelte zurück, dann streckte er ihr die Hand entgegen und zog sie auf ihr provisorisches Bett am Kamin.

 

Sie zitterte immer noch. Lass mich dir helfen, sagte er, schälte sie aus dem Sport-BH und ließ ihn klatschend neben sie fallen. Dann wickelte er sie in eine weitere Decke ein und hielt sie fest. Es dauerte nicht lange und das Zittern ließ nach. Dann hob sie den Kopf, sah ihm in die Augen und küsste ihn.

Dann flüsterte er ihr ins Ohr: zieh bitte auch das Höschen aus. Sie tat es.

Die Situation war perfekt. Als das Frösteln endgültig aufgehört hatte, legte er sie vorsichtig hin und entfaltete die Decke. Das Licht im Zimmer flackerte und warf tanzende Schatten an die Wände. Das Bild hätte aus einem Liebesroman stammen können, doch es war real. Ihre Brust hob und senkte sich und die Hitze, die vom Kamin ausging, hauchte ihr eine Gänsehaut auf den ganzen Körper. Ihre Brüste zogen sich ein klein wenig zusammen und ihre Brustwarzen wurden hart. Selbst die hatten Gänsehaut! So etwas hatte Angelika noch nie erlebt. Und es wurde nicht besser, als Günther ihren Körper langsam mit Küssen bedeckte. Trotz des kalten Wetters draussen war sie innerlich heiß. Ihr Atem ging schneller und ihre Lust machte sich bemerkbar, als sie zischend die Luft ein sog.

Günther grinste.

Das war ihm Bestätigung genug, um sich weiter um sie zu kümmern. Seine Finger glitten über ihren Körper, spielten mit ihren Kurven und jedes Mal, wenn er in die Nähe ihrer Scham kam, hob sich diese wie von selbst an. Dann zog auch er sich aus und legte sich neben sie. Nun endlich war sie es, die das Ruder übernahm. Ihre Küsse waren heiß und mit ihren Fingern krallte sie sich in seinen Haaren fest. Sie setzte sich auf ihn und knabberte an seinen Lippen. Nun war er es, der schwer zu atmen begann und schon sehr bald spürte sie sein hartes Glied, das sich an ihr rieb. Sie liebte es, wenn Männer nicht ewig brauchten um “motiviert” zu sein. Es war einfach auch ein Zeichen dafür, dass er auch wirklich Interesse an ihr hatte. Instinktiv rutschte sie weiter nach hinten und spannte sein Glied noch mehr an. Offensichtlich gefiel es ihm, denn er setzte sich auf und küsste sie. Dann hielt er sie fest, drehte sie gekonnt auf den Rücken und nun war er es, der die Oberhand hatte. Er spreizte ihre Beine, lehnte sich nach vorne und rieb sein steifes Glied an ihrem Kitzler. Sie war schon vorher feucht gewesen und so konnte sie gar nicht anders als mit zu gehen. Ihr Becken hob und senkte sich und es dauerte nicht lange, da flehten ihre Augen ihn an, er möge sie doch endlich erlösen. Doch Günther war noch nicht dieser Meinung und so spielte er mit seiner Zunge an ihren Schamlippen und ihrem Kitzler herum, bis sie es endgültig nicht mehr aushielt. Bitte! flehte sie. Jetzt! Und nun gewährte er ihr diesen Wunsch. Langsam glitt er zwischen ihre Scham und sie konnte nicht anders, als leise auf zu stöhnen. Dieses Gefühl, wenn sich ihre Schamlippen um seinen Penis schmiegten und ihre Liebessäfte diesen Kolben schmierte, das konnte ihr sonst nichts geben. Durch ihren Körper ging ein wohliger Schauer der sie weich wie Wachs werden ließ. Ihr Kopf, der normalerweise voller Gedanken war, war nun gefüllt mit rosa Zuckerwatte. Es gab nur noch sie beide und das Kaminfeuer. Immer wieder stieß er zu und jedes mal war es wie ein kleines Feuerwerk. Schweiß perlte von ihren Körpern, was ihren Akt nur noch geiler machte. Eng umschlungen wälzten sie sich auf dem Boden, kämpften sich spaßeshalber um die Dominanz in ihrem Liebesspiel, bis Günther wieder die Oberhand hatte und sie nun auf allen vieren vor ihm kniete. Sie ließ sich nach vorne sinken und musste sich auf ihren Unterarmen abstützen, während er sie immer wieder mit kraftvollen Stößen von hinten nahm. Ihr Atem wurde heftiger und auch ihr Stöhnen steigerte sich. Der erste Höhepunkt war gerade erreicht und mit ihm kam eine Welle der Lust, wie sie es noch nie erlebt hatte. Doch Günther machte keinen Halt, auch er war seinem Orgasmus nahe und stieß immer schneller zu. Sie fühlte bereits, wie sein Penis zu pulsieren begann und gerade, als sie durch sein Gerammel und seinem grunzenden Atem selbst noch einmal von einem Höhepunkt überrollt wurde, war er endlich soweit und spritzte ihre Pobacken und ihren Rücken mit seinem Liebessaft voll. Dies war auch ihr Moment und so kam sie mit einem heiserer Schrei, der über ihre  Lippen schoss und ihren Höhepunkt noch verstärkte. Noch während sie zitternd und bebend, auf allen vieren auf ihrem provisorischen Bett kniete und Günthers Sperma ihrer Poritze entlang lief, nahm er sie zur Seite und küsste sie innig. Das Kuscheln danach, ließ sie sanft entschwinden und die Wärme tat ihr übriges. Am nächsten Morgen, Günther war schon wach und angezogen, sah Angelika ihm zu, wie er ihre kleine Barrikade an der Tür verräumte, um einen Blick nach draußen zu werfen. Er öffnete sie, nur um sie gleich wieder zu schließen. Sie waren komplett eingeschneit! Meterhoch Schnee! Nachdem ihr erster Anflug von Panik verflogen war, wurde ihr schnell eines klar: sie würden wohl noch eine Weile hier ausharren müssen. Auch Günther, der inzwischen einen Anruf getätigt hatte, schien auf den gleichen Gedanken gekommen zu sein, denn er verbarrikadierte die Tür wieder, machte neues Feuer, zog sich wieder aus und kam zu ihr ins Bett.

 

ENDE

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